Angenehme Düfte – weshalb Frauen Parfüm lieben

Angenehme Düfte aus natürlichen und kostbaren Essenzen zählen zum Lifestyle und spiegeln unsere Persönlichkeit wider. Damit ein Parfum möglichst lange hält und seine optimale Wirkung entfaltet, gilt es, einiges zu beachten.

Duftstoffe mit orientalischer oder blumiger Note

Jedes Parfüm besitzt seine eigenen Merkmale. Die Charakteristik ergibt sich aus den im Duft enthaltenen Inhaltsstoffen. So duften Oud Parfüms beispielsweise blumig und orientalisch. Das Duft-Bukett ist sehr üppig, da das Oud-Aroma Essenzen wie Moschus und Weihrauch enthält. Oud ist ein kostbarer Rohstoff. Ätherische Öle stammen von Bäumen, die mehr als 300 Jahre alt sind und bereits im Altertum kultiviert wurden. Der Oud-Extrakt wird in der Parfümerie ebenso wie beim Meditieren eingesetzt. Die im Orient entstandene Entspannungstechnik verwendet das Oud-Aroma zur Beruhigung der Seele sowie als angenehme Entspannungshilfe. Blumig-orientalische Duftnoten passen am besten zum Ausgehen am Abend und eignen sich für entspannte Strandtage. Am Arbeitsplatz hingegen ist Diskretion und Zurückhaltung gefragt. Sanfte Frühlingsaromen, die zart nach Orange oder Zitrone duften, sind in Verbindung mit einem dezenten Business-Outfit die perfekte Wahl. Ein Parfüm wird direkt auf die Haut gesprüht oder auf die Kleidung aufgetragen. Beide Methoden haben Vorteile und Nachteile. Bedingt durch die eigene Körperwärme entwickelt ein auf die Haut aufgetragenes Parfüm eine individuelle Duftnote. Am besten sprüht man die kostbare Essenz auf die Innenseite des Handgelenks, auf das Dekolleté oder in den Nacken. Diese Körperstellen sind besonders gut durchblutet, sodass der Duft intensiv wirkt und lange hält. Grundsätzlich haftet ein Aroma auf der Kleidung etwas länger als auf der Haut. Wer während des ganzen Arbeitstags angenehm duften möchte, sprüht das Parfüm leicht über die Bluse oder das T-Shirt. In der Regel genügen einige Sprühstöße aus dem Zerstäuber. Zu Intensiv sollte der Duft nämlich nicht sein.

Wer gut riecht wird positiv wahrgenommen

Aus dem Drüsensekret männlicher Moschustiere wird das begehrte Moschus gewonnen. Der Duftstoff besitzt fixierende Eigenschaften, lässt ein Parfüm sinnlicher und zarter wirken. Das Moschusaroma gilt in orientalischen Kulturen als Inbegriff der Reinheit. Moschus Parfüms riechen süß, pudrig und sehr intensiv. Deshalb wird ein Parfüm, das Moschus enthält, gern bei intimen Momenten genutzt. Dem verführerischen Duft werden erotische Effekte zugeschrieben. Duftwasser sind wegen ihres Wohlgeruchs sehr beliebt. Dennoch kann man bei der Auswahl und der Anwendung eines Parfüms einiges falsch machen. Die häufigsten Fehler sind allerdings vermeidbar. Der Duft sollte zum Anlass und zur Persönlichkeit passen. Zurückhaltende Frauen sind mit einem zarten Duft besser beraten als mit einer starken, wilden Duftnote. Blumige und Zitrus-Duftnoten gelten allgemein als alltagstauglich, während man orientalische Essenzen eher abends aufträgt. Bewegung trägt dazu bei, dass die im Parfüm enthaltenen Duftstoffe kontinuierlich freigesetzt werden. Die Duftwahrnehmung ist individuell und unterscheidet sich von einem Menschen zum anderen. Daher ist es ratsam, sich bei wichtigen Anlässen, etwa einem Bewerbungsgespräch oder einem Geschäftstermin, nicht zu stark zu parfümieren. Ein angenehmer, zur Persönlichkeit passender Duft stärkt das Selbstbewusstsein und gibt uns das gute Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit. Wer gut riecht, wird positiv wahrgenommen und fühlt sich selbst wohler. Ob ein Parfüm auch zwischenmenschliche Beziehungen positiv beeinflusst, ist hingegen eine bisher nicht bewiesene Vermutung.